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AUF EIN WORT


WEM DIENST DU?

Eine interessante biblische Tatsache ist, dass man kaum einen Sieg und Durchbruch erringen kann, solange irgendein Problem die größte und wichtigste Sache in unserem Leben ist. Wir denken und grübeln mitunter so viel über unsere Schwierigkeiten und Herausforderungen nach, dass aus kleinen Hügeln, riesige Berge daraus werden und somit den Blick auf alles andere versperren. Diese können zum „Größten“ in unserem Leben und unser ganzes Denken anwachsen und es dreht sich nur noch um sie.

Wir lesen in Mat.6, 24 -25 folgendes:"Ein Mensch kann nicht zwei Herren dienen. Er wird dem einen ergeben sein und den anderen abweisen. Für den einen wird er sich ganz einsetzen, und den anderen wird er verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und zugleich dem Mammon. Deshalb sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um das, was ihr an Essen und Trinken zum Leben und an Kleidung für euren Körper braucht. Ist das Leben nicht wichtiger als die Nahrung, und ist der Körper nicht wichtiger als die Kleidung?" NGÜ

Jesus sagt, dass wir nicht zwei Herren dienen können und dass wir uns keine Sorgen machen sollen. Eigentlich sagt er: Macht euch keine Gedanken, dient nicht euren Sorgen, dient nicht dem Problem. Es geht nicht um das man diese Sorgen oder Situationen in unserem Leben ignoriert oder verleugnet, sondern um den richtigen Blickwinkel, der eine andere Denkweise und somit ein anderes Handeln aus diesen bewirkt.

Unsere Denkweise erneuern, wie und was die Bibel dazu aussagt. Uns auf die Verheißungen Gottes konzentrieren, über sie nachdenken, uns damit beschäftigen. Diese für uns ganz persönlich in Anspruch nehmen und über unser Leben aussprechen (bekennen).

Wenn wir von Problemen befreit werden wollen, müssen wir aufhören, ihnen zu dienen. Wir dürfen ihnen nicht erlauben, unser Gedankenleben und somit unsere Leben beherrschen zu wollen.

"Wir leben zwar in dieser Welt, aber das heißt noch lange nicht, dass wir so kämpfen, wie die Welt kämpft. Die Waffen, mit denen wir unseren Kampf führen, sind nicht die Waffen dieser Welt. Es sind Waffen von durchschlagender Kraft, die dazu dienen, im Einsatz für Gott feindliche Festungen zu zerstören. Mit diesen Waffen bringen wir eigenmächtige Gedankengebäude zum Einsturz und reißen allen menschlichen Hochmut nieder, der sich gegen die wahre Gotteserkenntnis auflehnt. Das ganze selbstherrliche Denken nehmen wir gefangen, damit es Christus gehorsam wird." 2.Kor. 10,3-5 NGÜ

B.Merbach