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AUF EIN WORT


DER SPIEGEL

SCHAU IN DEN SPIEGEL UND ER ZEIGT DIR WIE DU BIST !

"Allerdings genügt es NICHT, seine Botschaft NUR anzuhören; ihr müsst auch danach handeln. Alles andere ist Selbstbetrug! 23 Wer Gottes Botschaft NUR hört, sie aber NICHT in die Tat umsetzt, dem geht es wie einem Mann, der in den Spiegel schaut. 24 Er betrachtet sich, geht wieder weg und hat auch schon vergessen, wie er aussieht. 25 Ganz anders ist es dagegen mit dem, der nicht nur hört und es dann wieder vergisst, sondern auch danach handelt. Er beschäftigt sich gründlich mit Gottes vollkommenem Wort, das uns durch Christus gegeben ist und uns frei macht. Er kann sich glücklich schätzen, denn Gott wird alles segnen, was er tut. 26 Wer sich für fromm hält, aber seine Zunge nicht zügeln kann, der macht sich selbst etwas vor. Seine Frömmigkeit ist nichts wert."  Jak.1,22-26 HFA

Stellen wir uns einen Mann vor, der einen flüchtigen Blick in den Spiegel wirft. Er sieht sein unrasiertes Gesicht oder eine Frau ihren unansehnlichen Wuschelkopf - und beide ziehen keine Konsequenzen daraus. Sie vergessen, wie unmöglich sie aussehen, und gehen ihren Weg einfach weiter.

Der Blick in den Spiegel war glatter Selbstbetrug. Denn er brachte keinerlei Wirkung hervor.

Dieser Blick beruhigte vielleicht nur das Gewissen; nach dem Motto: „Ich habe heute Morgen in den Spiegel gesehen. Jetzt muss mein Outfit stimmen und alles ist in Ordnung.“

Es gibt aber auch noch eine zweite Möglichkeit:" Der Spiegel zeigt die Realität, man erkennt diese, aber dennoch verändert man nichts"

Machen wir es nicht auch so mit dem Wort Gottes? Wir blicken in den Spiegel des göttlichen Wortes (flüchtig) hinein und erkennen, dass in unserem Leben manches nicht stimmt. Da wir aber keine Zeit, keine Lust oder fehlendes Interesse haben, weiter darüber und ehrlich nachzudenken, bleibt alles beim Alten. So sollte es und darf es nicht sein! Wir sollten uns erstens wirklich Zeit nehmen, in den Spiegel des Wortes Gottes zu schauen. So sagt es Jakobus. Aber nicht allein das. Sondern das, was wir erkennen, gilt es jetzt auch in die Tat umzusetzen. „Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen.“

Nun könnten wir jetzt behaupten: " Wir würden uns doch nicht selbst betrügen, das wäre einfach nur dumm!" Wirklich nicht?

Es ist in der Tat reiner Selbstbetrug! Man sieht oder hört sich eine Predigt an oder man liest einen Abschnitt aus der Bibel, danach betet man noch und meint dann Selbstgerecht, dass man damit schon eine große Leistung vollbracht habe und man habe alles verstanden. Doch es gehört viel mehr dazu, durch Veränderung der Denkweise, das Handeln und sein reden, das ist das umsetzen, dessen, was man gesehen, gehört oder gelesen hat. " ...alles andere ist NUR eine Frömmigkeit und ist NICHTS wert..." Jak.1,26 HFA

Und dieser Selbstbetrug spiegelt sich dann im Alltag, in Situationen, in Problemen, in Krisen, in der Haltung gegenüber Gott und zu sich selbst. Noch mehr, es spiegelt sich auch in unserer Denkweise und somit auch an unseren Taten und reden wieder.

So lesen wir im Mat.7, 16-17 (HFA)

"Wie man einen Baum an seiner Frucht erkennt, so erkennt ihr sie an dem, was sie tun. Kann man etwa Weintrauben von Dornbüschen oder Feigen von Disteln pflücken? Natürlich nicht! 17 Ein guter Baum bringt gute Früchte und ein kranker Baum schlechte.

Der Spiegel (Gottes vollkommendes Wort, ein Wort der Wahrheit) ist eine gute Sache. Er zeigt uns die Wahrheit über uns selbst, so wie wir sind, dieser zeigt uns nicht wie wir es gern sehen würden, sondern so wie wir tatsächlich sind. Wen sollte es noch wundern, dass das Wort Gottes mit einem Spiegel verglichen wird. Das was wir dann durch den Spiegel erkennen und umsetzen, das zeigt sich an unseren Früchten, die wir bringen und der Herr an uns sieht, alles andere ist nur ein Selbstbetrug gegenüber sich und ein Betrug Gott gegenüber.

 

B.Merbach