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NACHGEDACHT



Glaube & Religiösität (Teil1)

Glaube und Religiosität sind nicht das gleiche. Diese beiden Worte und ihre Bedeutung werden oft verwechselt.
Wer religiös ist, muss noch keinen Glauben besitzen und wer einen lebendigen Glauben besitzt, verhält sich viel leicht gar nicht religiös.

Man geht in eine Kirche oder Gemeinde, man sing Lobpreislieder, man besucht einen Hauskreis oder trifft sich zur Bibelstunde, man pflegt und übt sich in "Stiller Zeit", man schätzt die Gemeinschaft. Man liest Christliche Literatur, hört oder sieht sich Predigten an und bejaht das gehörte.

Alle diese Dinge sind gut, sind sogar Hilfreich und haben auch einen Wert, doch dies sind Aussagen religiösen Verhaltens. Mehr nicht. Werte sind nicht mit lebendigen Glauben zu verwechseln.

Lebendiger Glaube ist anders. Glaube ist keine Subkultur, Glaube hat nichts mit einer Kirche oder Gemeinde zu tun, oder das man bestimmte Dogmen bejaht. Lebendiger Glauben ist ANDERS.

Lebendiger Glauben hat etwas mit Beziehung, Liebe und Vertrauen zu tun.

Abraham, der als Vater aller Glaubenden gesehen wird, ist einer der Biblischen Glaubenshelden. (1.Mos.15,5-6; Röm,4.16 )

Abraham glaubte und vertraute Gott in allen, trotz seiner Schwächen die er hatte. Er vertraute auf das was Gott ihm gesagt hat. Das hat in seinem Leben sichtbare Spuren hinterlassen und zu konkreten Glaubensschritten geführt, er führte eine Beziehung mit Gott und auf Grund dieser Beziehung empfing Abraham den Segen Gottes. Doch nicht nur dies, so lesen wir in der Schrift, dass Gott, Abraham dies als "Gerechtigkeit" anrechnete. Betrachten wir dieses Bild von Abraham, etwa genauer, er hatte einen Glauben an Gott, dessen Fundament, auf Beziehung, Liebe und Vertrauen beruht. Dies hat nichts mit Religiosität zu tun, sondern einen lebendigen Glauben, der tief im Herzen seinen Ursprung hat und den Fokus auf Gott.

Glaube ist stets Vertrauen. Vertrauen aber ist Ausdruck einer Beziehung und nichts anderes.

Gott möchte uns begegnen, in unserer Schwachheit und in unseren Stärken, er sehnt sich nach einer Beziehung zu uns, Gott möchte ein tiefes Bedürfnis seine Liebe mit uns zu teilen, ER sehnt sich danach, mit uns eine Leidenschaftliche und lebendige Liebesbeziehung zu pflegen, diese zu vertiefen und keine Religiosität. ER ist nicht auf unsere Liebe und Beziehung angewiesen, WIR SIND ES, die Seiner überquellenenden herrlichen Liebe benötigen, weil wir dazu geschaffen wurden. Doch Gott ist nicht Religiös.

Schärfen und richten wir unseren Blick, auf eine Beziehung zu Gott und den Fokus auf IHN und nicht auf Religiosität und falscher Frömmigkeit. Werden wir wie Abraham. Dies wird unser Leben radikal verändern und wir werden durch Gott reich gesegnet und werden so, ein Segen für andere sein.

"...nehmt euch vor denen in Acht, die euch mit leeren, trügerischen Philosophien einfangen wollen, mit Anschauungen rein menschenlichen Ursprungs, bei denen sich alles um Prinzipien dreht, die in dieser Welt herrschen und nicht in Christus..." Kol. 2,8  NGÜ

"...deine Worte (* und Taten) sollen mit der gesunden Lehre übereinstimmen..." Titus 2.8 NGÜ

* hinzugefügt

Text:
B.Merbach

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